Virtuelle Realität: VR als Zukunft der Werbung?

Virtual Reality oder Virtuelle Realität (VR) erweckt Produkte und Informationen zum Leben. Bekam man früher eine klinische Bauzeichnung ausgehändigt, läuft man neuerdings bereits virtuell durch sein Wohnzimmer, bevor auch nur ein Stein verlegt wurde. Ein schlichter Einkaufsvorgang wird zum Erlebnis und erhöht die Chancen auf Erfolg und Erkennbarkeit für Ihr Unternehmen. Darüber hinaus bringen Sie dank der Kombination aus einem günstigen, faltbaren VR-Headset und dem Smartphone, das inzwischen wohl jeder hat, das Erlebnis zu Ihrem Kunden. Günstig und mit großer Wirkung. Das ist die ganze Werbekraft von Virtueller Realität – und die Möglichkeiten sind schier grenzenlos.

VR: Wie alles begann

Der Drang, statische Bilder zum Leben zu erwecken und die Realität virtuell zu reproduzieren, geht zurück auf die ersten 360-Grad-Wandgemälde aus dem 19. Jahrhundert. Natürlich ist das ein ganz anderer Ansatz als das, was VR heute darstellt. Aber die Idee war dieselbe. Sich selbst lebensecht in eine Situation zu versetzen, in der man sich eigentlich nicht befindet.
Die ersten VR-Brillen wurden um 1960 hergestellt. Dieses Gerät, genannt „Telesphere Mask“, erzeugte ein stereoskopisches 3D-Breitbild, war aber noch nicht in der Lage, Kopfbewegungen zu reproduzieren.

Im Jahr 1965 formulierte Ivan Sutherland seine „Ultimate Display“-Beschreibung, die noch heute als Grundlage für VR dient. Das Display sollte über eine auf dem Kopf getragene Brille mittels 3D-Geräuschen und greifbarer Rückmeldung eine realistische Darstellung erzeugen. Computer sorgten für die Erstellung einer virtuellen Welt, in der die Benutzer lebensecht mit Objekten interagieren konnten.
Dank Filmen wie „Der Rasenmähermann“ und dem Aufkommen von für die damalige Zeit hypermodernen Spielsystemen mit großen, schweren VR-Brillen und 3D-Bildern sah es Ende der achtziger Jahre und Anfang der neunziger Jahre danach aus, als stünde VR vor dem Durchbruch. Dennoch war VR nicht erfolgreich und die Entwicklung stagnierte für viele Jahre. Die hohen Kosten und die Tatsache, dass aufgrund eines Mangels an Rechenleistung der angeschlossenen Computer keine ausreichend realistischen Bilder erzeugt werden konnten, waren die Hauptursachen für das Scheitern von VR. Glücklicherweise hat sich auf diesem Gebiet einiges verändert.

Warum ist VR jetzt erfolgreich?

Zunächst einmal ist noch nicht ganz klar, ob VR diesmal ein Riesenerfolg wird. Die Vorzeichen sind jedoch wesentlich vielversprechender als noch vor 25 Jahren. Das Geheimnis liegt im Smartphone und dem enormen Aufschwung, den diese Technologie erfahren hat. Alles begann 2007 mit einem relativ einfachen iPhone. Inzwischen beinhalten Smartphones erstklassige Kameras, unvorstellbar viel Rechenleistung und hochwertige Full HD-Bildschirme. Also alle Zutaten für realistische VR. Die sündhaft teure Hardware von einst wird nicht mehr gebraucht, da sie sich bereits im Besitz einer enorm großen Verbrauchergruppe befindet. Das einzige, was fehlt, ist eine geeignete Brille, an der das Smartphone befestigt wird. Glücklicherweise ist das die günstigste Komponente des gesamten Sets.

VR oder AR?

Einen wichtigen Unterschied müssen wir zunächst verdeutlichen. Es gibt zwei Begriffe, die häufig miteinander verwechselt werden: Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR). Beide Techniken nutzen viele identische Prinzipien, aber der große Unterschied liegt darin, was man sieht. Bei VR bekommt man eine Welt vorgespiegelt, die komplett von dem System generiert wird. Alles, was man sieht, bestimmt der Computer. AR hingegen nimmt die bestehende Welt als Grundlage und fügt virtuelle Dinge hinzu. Ein gutes Beispiel dafür ist Pokemon GO, wo plötzlich kleine Monster im eigenen Garten auftauchen.
Anwendungen im Geschäftsleben

Geht es um VR (und AR), denken viele Menschen zunächst einmal an die Auslastung des Spieltriebs, beeindruckende, lebensechte Videos oder dem bloßen Gaming. Ausgezeichnete Anwendungsbereiche, aber vor allem die geschäftlichen Möglichkeiten sind enorm. Denken Sie beispielsweise an den Unterschied einer eindimensionalen, langweiligen Bauzeichnung und einer 3D-Tour durch ein Haus, das erst noch gebaut werden muss. Welches davon einen potenziellen Käufer mehr anspricht, braucht hier wohl nicht weiter erläutert zu werden.

Automobilbranche mag die Virtuelle Realität

Auch die Automobilindustrie engagiert sich stark im Bereich VR. Die Bestimmung der Farbe und der Felgen unter einem Auto wird für einen Käufer ein ganzes Stück einfacher, wenn er sie „live“ unter seinem Auto montiert sieht. Für den Verkäufer bietet dies natürlich zusätzliche Upselling-Möglichkeiten.
Ikea, das Musterbeispiel für Einfachheit und eine praktische Herangehensweise, setzt bereits AR ein. Neugierig, wie ein bestimmtes Sofa oder ein Schrank sich in Ihrem Wohnzimmer macht? Legen Sie den Katalog auf die Stelle, wo Ihre neue Errungenschaft platziert werden soll, und Ihr Smartphone zeigt Ihnen sofort an, wie das aussehen wird. So ersparen Sie sich Fehlkäufe und Ikea kann mit einer geringeren Anzahl an Rücksendungen rechnen.

Neben diesen Beispielen gibt es noch hunderte verschiedene Anwendungen für VR und AR. Von der Vereinfachung von Arbeitsanweisungen, die genau zeigen, wie man komplexe Maschinen baut, bis hin zum Üben von Fluchtwegen in großen Gebäuden. Aber auch Datenvisualisierung und die Präsentation komplexer 3D-Produkte oder -Entwürfe eignen sich über die Maßen für VR und AR.

Eine VR-Brille als Werbegeschenk

Es ist toll, dass es so viele Anwendungen gibt, aber wie bekommen Sie nun Ihr VR- oder AR-Erlebnis universell auf die Bühne? Ganz einfach: mit einer universellen VR-Brille. Die ist günstig, einfach zu versenden und die perfekte Ergänzung Ihrer Direktwerbung oder als Giveaway auf einer Messe. Teilen Sie dem Empfänger anschließend mit, wie er die erforderlichen App oder das Video beziehen kann und bringen Sie Ihre Kunden zum Staunen. Ihr Produkt springt buchstäblich vom Bildschirm herunter, und das ebnet Wege zum Erfolg, die Sie und Ihre Kunden bisher nicht für möglich hielten.

Eine Sache noch

Natürlich müssen Sie über die passenden Medien verfügen, die Sie Ihrem Publikum zeigen können. Glücklicherweise schießen Unternehmen, die Ihre Idee in ein VR- oder AR-Erlebnis umsetzen können, derzeit wie Pilze aus dem Boden. Finden Sie darum einen geeigneten Partner, um Ihre Idee zum Leben zu erwecken und runden Sie das Ganze mit einer günstigen, universellen VR-Brille ab. So können Sie sicher sein, dass Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung für Ihren Kunden ein echtes Erlebnis ist und nicht nur eine langweilige, vorhersehbare Präsentation oder eine eindimensionale Zeichnung.

Neugierig geworden? Sehen Sie sich unser Sortiment an VR-Brillen und anderen Spielereien aus dem Bereich Technik hier an.

By | 2017-02-24T08:12:43+01:00 24 February 2017|Auffallen!|